Warum gerade ein Waldkindergarten?

Naturerfahrung

Kindern lernen den Wald wie ihre Westentasche kennen und lieben.

Regeln der Natur respektieren

  • Blätter nicht abrupfen, sondern im Herbst sammeln.
  • Junge zarte Bäume nicht beklettern!
  • Nichts zerstören!
  • Beobachten von kleinen Tieren (Ameisen, Käfer, Würmer usw.) mit z.B Lupengläsern

 

Es gibt verschlungene Wege, deren Verlockung kaum zu wiederstehen ist, und verträumte Pfade, bei denen bereits die Wegstrecke zum Erlebnis wird.

Kreativität

Der Wald ist ein Spielzimmer ohne Grenzen.
  • Es wird dem Kind nicht nur Fertiges und Vorbereitetes gezeigt.
  • Im Wald suchen sie sich ihr eigenes Spielzeug und lassen ihrer Kreativität freien Lauf.
  • Aus Zutaten des Waldes kochen sie eine Suppe oder machen einen Verkaufsstand.

"Zweifel, ob sich beim täglichen Waldaufenthalt eine gewisse Langeweile einstellen könnte, werden schnell eines Besseren belehrt. Auch antriebsschwache Kinder, die in geschlossenen Räumen kaum eigene Ideen entwickeln, lassen sich von Waldboden, Kleintieren, Käfern und von Moosflecken zu intensivem Spiel anregen. Besonders auf unruhige Kinder hat der Wald eine positive und ausgleichende Wirkung. " (aus: Kindergarten heute 6/97)


 

Körper & Geist

  • Im Freien rumtoben tut den Kindern gut.
  • Die Kinder wollen sich nicht "verwildern", sondern sich selbst und ihre Umwelt intensiver erfahren (Wie hoch kann ich alleine auf einen Baum klettern, so dass ich auch alleine wieder zurück kann? Wie kann ich über einen glitschigen Baumstamm balancieren?).
  • Die Kinder kommen ausgeglichen und munter von ihren Wanderungen zurück.

"Die Kinder sind im Wald emsig und dabei erstaunlich ruhig, selten quengelig. In der Grundschule ergab, dass Waldkindergartenkinder die Kraft haben ruhig zu sitzen und sich auf ihre Sache zu konzentrieren." (Befragung von Grundschullehrern aus: Spielen+Lernen 1/98)

"Die Krankheitshäufigkeit nimmt nach 2-3 Monaten ab, insbesondere Erkältungen." (NDR Welle Nord am 11.04.99).

 

"Damit der Sprössling schlau und wohlgeraten wird, muss er nicht schon im Vorschulalter vorzeigbare und wo mögliche abstrakte Leistungen abliefern. Viel wichtiger ist es, mit ganzem Leib und aus voller Seele einer spannenden Umwelt zu begegnen." (Zitate von Kinderpsychologen und Verhaltensforschern aus: Spiel+Lernen 1/98)

 

"Der Eigenunfallversicherungsverband (EUV) in Frankfurt untersuchte rund 40 Kindergärten und stellte fest, dass die Kinder motorische Schwierigkeiten hatten. Die Kinder stürzten meist von Geräten oder stießen beim Laufen zusammen. In Kindergärten in denen zusätzlich zur Turnstunde täglich 15 Minuten Bewegungsspiele eingeführt wurden, verbesserten sich bereits nach acht Wochen die koordinativen Fähigkeiten der Kinder. Die Zahl der Unfälle ging zurück." (aus: Spielen+Lernen 10/98)